Wolfgangsee 2026

Plombergstein und Salzburg

Plombergstein bei St. Gilgen

Nachdem das Wetter heute erstmals nicht so toll sein sollte, hatten wir uns gestern Abend eine kleine, gerade einmal knapp zweistündige Tour rausgesucht, und sind anschließend nach Salzburg gefahren, um dort ein paar Sachen (Mozartkugeln 😉) zu besorgen und Essen zu gehen.

Der Plombergstein direkt hinter St. Gilgen ist einer dieser Berge, bei denen man, wenn man ihn sieht und auf ihn zuwandert, keine Idee hat, wie man da irgendwie hochkommen soll. Es ist einfach ein frei in der Lanschaft stehender Fels mit teilweise senkrechten oder gar überhängenden Felswänden.

Und da es nur eine kleine Tour werden sollte, hatten wir beide gestern Abend die Wegbeschreibung nicht sehr aufmerksam gelesen, so dass wir uns irgendwann nicht mehr sicher waren, ob es vielleicht nur außen rum geht. Ging es dann aber doch nicht.

Zunächst ging es am Fuße des Berges aber erst einmal in die Franzosenhöhle, mehrere sagenumwobene Höhlen und Felsspalten, bis sich der Weg an der Felswand entlang langsam aber sicher immer höher schlängelte, bis es uns schließlich klar wurde, dass der Weg doch hoch auf den Gipfel führt.

Von oben hat man eine schöne Aussicht über den Wolfgangsee. Da inzwischen die ersten Regentropfen zu spüren waren, haben wir uns am Gipfel aber nicht länger als für ein Foto aufgehalten.

Der Rückweg führte auf der anderen Seite des Plombergsteins vorbei, so dass wir ihn am Ende tatsächlich umrundet haben. Nun war es nicht mehr so ein typischer schmaler Bergpfad wie die erste Hälfte, sondern ein an mehreren Stellen durch Treppen leicht begehbar gemachter Abstieg. Das war auch sehr hilfreich, denn der feuchte Untergrund wäre hier ansonsten doch sehr rutschig gewesen.

Unten haben wir dann noch ein Foto vom Berg gemacht, damit ihr seht, wie dieser gerade mal 250 m hohe Felsblock aussieht, und haben anschließend den nächsten Bus nach Salzburg genommen. (Dort war es dann übrigens größtenteils wieder trocken.)