Elbsandsteingebirge: Malerweg 2026

3. Etappe: Hohnstein – Ostrauer Mühle

Maria sitzt auf einer Bank und genießt die Aussicht über das Elbsandsteingebirge

Offiziell endet die dritte Etappe des Malerwegs bereits in Altendorf. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es an den Etappenzielen die Möglichkeit zum Übernachten geben soll, doch da wir ein festes Quartier in Bad Schandau haben, war das für uns irrelevant und die Verlängerung um gut 2 km bis zur Ostrauer Mühle hatte gleich zwei Vorteile für uns.

Zum einen wird dadurch die morgige lange und anspruchsvolle vierte Etappe ein Stück kürzer und zum anderen konnten wir die Kirnitzschtalbahn, eine Meterspur-Überland-Straßenbahn – die kleinste sächsiches Straßenbahn – nutzen. Und das wollten wir in dieser Woche unbedingt mal tun.

Ach ja, wer als Nicht-Sachse die Buchstabenkombination tzscht in Kirnitzschtalbahn unfallfrei aussprechen kann, verdient allen Respekt.

Die erste Hälfte der dritten Etappe ging größtenteils auf einfachen breiten Wegen durch sonnendurchflutete hübsche Wälder. Erst in der zweiten Tageshälfte fühlten wir uns durch die typischen Felskombinationen wieder an das Elbsandsteingebirges erinnert. Dazu gab es heute gleich ein paar Bänke am Wegesrand, die richtig schöne Aussicht boten und zum Verweilen einluden.

Nach Altenfurt, also in dem Abschnitt, der eigentlich schon zur vierten Etappe gehört, ging es dann bald durch die Dorfbachklamm steil nach unten. Und diese Klamm war von einer total anderen Herausforderung als die bisherige heutige Tour. Hier sollte man schon wirklich Trittsicherheit mitbringen – das war definitiv kein einfacher Wanderweg mehr.

Nach der Straßenbahnfahrt zurück nach Bad Schandau sind wir schnell unter die Dusche und zum Einkaufen fürs Wochenende. Am Abend haben wir uns heute nicht selbst in unserer Ferienwohnung versorgt, sondern sind schön Essen gegangen, denn heute ist unser 33. Hochzeitstag und den wollten wir natürlich nett ausklingen lassen.