Heute ging es los! Unsere erste Etappe auf dem Malerweg startete in Pirna-Liebethal und führte uns durch die wunderschöne Landschaft der Sächsischen Schweiz bis nach Wehlen. Schon nach den ersten Kilometern war klar, dass die Tour von Anfang an landschaftlich so ist, wie man das Elbsandsteingebirge erwartet.
Zunächst begann der Tag mit einem kleinen Malheur, denn Marias Trinkschlauch war offensichtlich nicht ordentlich zu, so dass ihr Rucksack mit all ihren Wanderklamotten plötzlich plitschnass war. Wir waren trotzdem kurz nach 7:30 Uhr im Frühstücksraum des Hotels – ja, wir haben zwar eine Ferienwohnung, kommen aber trotzdem in den Genuss eines Hotelfrühstücks, weil die Ferienwohnung eben zu einem Hotel gehört 😁.
Anschließend haben wir den Bus vom Elbkai (gleich unterhalb unseres Quartiers) zum Bahnhof genommen und dann die S-Bahn nach Pirna. Die hatte etwas Verspätung, so dass wir in Pirna erst den zweiten möglichen Bus nach Liebethal erwischt haben, aber da die heutige erste Etappe nicht übermäßig lang war, war der Start der Wanderung kurz vor 10 Uhr völlig ausreichend.
Der Weg führte gleich von Anfang an durch dichte Wälder, entlang kleiner Bäche und vorbei an imposanten Felsen durch das ruhige Wesenitztal. Am Anfang sind wir tatsächlich eher etwas langsamer gewesen als die paar anderen Wanderer, die mit uns im gleichen Bus saßen, denn wir wollten die Landschaft natürlich regelmäßig auf die Speicherkarte der Kamera bannen.
Unterwegs gab es zahlreiche interessante Felsformationen und idyllische Wegabschnitte. Und das steigerte sich noch: Je näher wir Wehlen kamen, desto beeindruckender wurde die Landschaft. Die Felsen und Ausblicke vermitteln einen guten Eindruck davon, warum diese Gegend schon früher Künstler und Maler begeistert hat.
Nicht wirklich zum Malerweg gehörte der Abstecher zur Teufelskammer, aber er hat sich definitiv gelohnt. Hier war Maria aber klar im Vorteil, denn die Felsdurchgänge und Höhleneingänge waren teilweise extrem niedrig und schmal, so dass schon meine Schulterbreite Probleme bereitete.
Nach knapp 15 Kilometern haben wir schließlich Wehlen erreicht. Dort sind wir mit der Fähre auf die andere Seite der Elbe übergsetzt und haben – wie gestern geplant – die nächste S-Bahn nach Dresden genommen, um dort in ein nettes Café zu gehen und uns die Stadt ein klein wenig anzuschauen.