Deeg.net

(Thomas & Maria Online)

Aktuelle Seite: Home Fotos Oberösterreich 2021

Oberösterreich 2021

Oberösterreich

gut zwei Wochen bei Freunden in Oberösterreich 
5.-21. März 2021 

Bis Ende des Monats mussten wir noch zwei Wochen Resturlaub abbauen, doch in Urlaub zu fahren ist während Coronazeiten schwierig, da es fast überall Beherbergungsverbote gibt und man in Quarantäne muss. Das gilt für Österreich zwar auch, aber wenn man Freunde mit einem großen Haus, noch größerem Garten und genialer Fernsicht besucht, dann kann man auch ein paar Tage Quarantäne gut aushalten und danach einen schönen und coronakonformen Urlaub mit Wanderungen, Rad- und Schneeschuhtouren in der Natur genießen.


zu den Fotos ganz nach unten scrollen oder hier klicken


Urlaubsbericht:

Am Freitag, den 5. März hat uns Julia auf dem Rückweg nach Oberösterreich abgeholt und uns mitsamt unserer Fahrräder mit zu sich nach Hause genommen. Zwei Tage vorher haben wir am Nürnberger Flughafen einen Coronatest machen lassen und unsere Einreise nach Österreich haben wir brav elektronisch angemeldet. Beides wurde an der Grenze bei Passau auch kontrolliert.

Vier Tage mussten wir in Quarantäne bleiben. Während dieser Zeit konnten wir die Aussicht aus unserem Zimmerfenster auf das Alpenpanorama genießen, sowie im Garten von Julia und Samir eine ganze Reihe von alten Bäumen fällen und ausgraben, sowie neue pflanzen. Ganz fertig geworden sind wir zwar nicht, aber doch ein gehöriges Stück voran gekommen. Zwischendrin haben Maria und Julia auch mal gemeinsam musiziert und nachdem Julia dabei war, einen Pulli für Samir zu stricken, hat sich Maria davon inspirieren lassen und hat mit einem Pulli für Thomas begonnen, was in den zwei Wochen zu einem witzigen kleinen Wettstreit zwischen den beiden Strickerinnen führte. Am Tag 5 (Mittwoch, 10. März) konnten wir uns durch einen neuerlichen (negativen) Coronatest freitesten lassen.

Unsere wiedergewonnene Bewegungsfreiheit haben wir sofort ausgenutzt und sind zu einer netten Wanderung aufgebrochen, zumal es schönen Neuschnee gab. Dieser wurde allerdings im Lauf des Nachmittags durch die Sonne ganz schnell wieder komplett weggetaut.

Thomas behauptet regelmäßig, dass Samir der beste Pizzabäcker und Koch Österreichs ist, und das ist nicht übertrieben. So war auch diesmal wieder unser Besuch zusätzlich auch kulinarisch richtig toll.

Am Samstag, den 13. März sind wir zu unserer ersten Radtour aufgebrochen. Dummerweise verzögerte sich schon der Start, da Marias Vorderreifen platt war. Das lag zwar wahrscheinlich nur an einem nicht richtig zugeschraubten Ventil vom Aufpumpen vor der Herfahrt nach Österreich, doch Ausbau, erfolglose Loch-Suche, Kontrolle und Wiedereinbau des Rades haben uns eine knappe Stunde gekostet. Geplant hatten wir eine Rundtour südlich der Donau westlich von Linz. Nach gut zwei Stunden gab es dann den zweiten Platten – diesmal an Thomas' Hinterrad. Dummerweise dachte jeder von uns, dass der/die Andere Flickzeug dabei hat, so dass wir erst einmal ohne dastanden – immerhin im Hof eines schönen Schlosses. Mehrere Einheimische haben wirklich intensiv versucht, uns zu helfen und hatten letztendlich auch die Idee, dass eine nahe Tankstelle die schnellste Quelle für Flickzeug ist. Alles in allem war es danach aber schon so spät, dass wir den Rundweg kräftig abgekürzt haben und direkt runter zur Donau und zurück zum Auto geradelt sind. Vor sechs Jahren hatten wir am Bodensee das letzte Mal einen Fahrradplatten und nun gleich zwei an einem Tag. 🙁

In unserer zweiten Urlaubswoche hatte auch Julia frei, und so konnten wir am Mittwoch (17. März) eine gemeinsame Schneeschuhtour im oberösterreichischen Teil des Böhmerwaldes machen. Von der Talstation der Hochfichtbahn ging es zunächst noch bei Schneefall durch den Wald nach oben und dort exakt auf der Grenze zwischen Oberösterreich und Tschechien entlang. Oben angekommen rissen die Wolken auf, so dass wir auch noch schönen Sonnenschein abbekommen haben. Auf dem Hochficht/Smrčina-Gipfel mussten wir feststellen, dass dort keine Gondel fährt, sondern nur ein Sessellift, der uns nicht mit nach unten nimmt, so dass wir auch den Abstieg – am Rand der Skipiste – mit Schneeschuhen gehen mussten. Letztendlich war das aber kein Problem und wir waren noch rechtzeitig zurück, um das eine geliehene Schneeschuhpaar vor der Geschäftsschließung wieder abgeben zu können.

Am Tag darauf (Donnerstag, 18. März) sind wir zu unserer zweiten Radtour aufgebrochen. Diesmal ging es gleich vor der Haustür in Eidenberg los, Richtung Norden über Zwettl nach Bad Leonfelden und wieder zurück. Am Start in Eidenberg hat es noch leicht geschneit, doch den gesamten Hinweg und während unserer beiden Rasten in Zwettl und Bad Leonberg schien die Sonne. Kaum hatten wir bei unserer zweiten Rast unseren Kuchen auf einer Parkbank gegessen, wurde es kalt und es fing zu schneien an. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schmerzhaft Schneeflocken bei schneller Geschwindigkeit bergab in den Augen sind. Zurück in Eidenberg waren wir jedenfalls kräftig eingeschneit und komplett durchgefroren.

Der nächste Tag (Freitag, 19. März) war dann ein Sofa-Gammeltag. Wir wollten zwar mit den Rädern runter nach Linz und anschließend auf den Pöstlingsberg, doch da es den ganzen Tag mehr oder weniger schneite, haben wir vom gemütlichen Sofa im Wohnzimmer aus die Aussicht genossen. Am Abend fuhr Julia mit uns zu einer Baumschule, um noch ein paar Obstbäume für den Garten zu kaufen. Wir haben für unsere Dachterrasse einen kleinen Marillenbaum mitgenommen, der auf dem allerletzten Foto am Bahnsteig in Linz zu sehen ist.

Der Samstag, 20. März, war der erste Tag in diesem Jahr, an dem der Bärenwald Arbesbach im niederösterreichischen Waldviertel nach der Winterpause wieder geöffnet hatte und wir haben dort die erste private Führung des Jahres mitgemacht. Dort finden Bären aus schlechter Haltung (z. B. Zirkus- und Tanzbären) ein naturnahes und tiergerechtes Zuhause. Da es schneite, war zu befürchten, dass wir keine aktiven Bären sehen werden. Umso größer war unsere Freude, dass wir gleich zwei der vier Bären richtig aktiv beobachten konnten.

Am Abend ging es dann noch zum Coronatest, denn am nächsten Tag ging es wieder zurück über die Grenze nach Deutschland. Der Sonntag war noch einmal ein gemütlicher Tag. Auf dem Weg zum Bahnhof haben wir eine Linzer Torte für unsere Nachbarin besorgt, die sich wieder um unseren Briefkasten gekümmert hat (Blumen gießen war diesmal wohl noch nicht nötig). Julia hat uns als Reiseproviant noch eine Tafel Schokolade und eine halbe Brioche eingepackt. Die Bahnfahrt selbst war ruhig und entspannt. Die Bahn vergibt derzeit nur so viele Sitzplätze, dass jeder Reisende alleine sitzen kann und der Zug von Linz fährt in knapp drei Stunden ohne Umsteigen direkt nach Nürnberg. Unsere Fahrräder und Marias großen Rucksack haben wir in Oberösterreich zurück gelassen. Julia bringt uns das, wenn sie das nächste Mal nach Franken kommt. Jetzt müssen wir hier wieder vier Tage in Quarantäne bleiben und am fünften Tag (Freitag), dürfen wir uns freitesten lassen. Das ist aber kein Problem, denn die Gefriertruhe ist gefüllt und unsere Nachbarin hat uns zusätzlich schon zweimal versorgt. 😁


Bildergalerie:

 

Urlaub

Spiekeroog 2021

3.6.2021

Spiekeroog 2021

Eineinhalb Wochen an der Nordsee auf Spiekeroog und anschließend eine Nacht im Schlafstrandkorb in Bensersiel.

weiterlesen...
 

Videos

Rodeln im Stadtpark – das Video

14.2.2021

Rodeln im Stadtpark – das Video

Rodeln im Stadtpark 14. Februar 2021  Am liebsten wären wir bei diesem sonnigen kalten Wetter mit viel Schnee jetzt gerne in der Schweiz zum Schlittenfahren. Doch da das wegen Corona natürlich nicht...

weiterlesen...